Wer sich beim Essen ein Stück Zahn abbeisst, spricht gemeinhin von einem Unfall. Das heisst aber noch lange nicht, dass die Unfallversicherung für die Behandlung aufkommt.

Bauarbeiter A gönnt sich zum Feierabend ein kühles Bier und einen «Puureschüblig». Beim Verzehr der Wurst beisst er auf einen Knochensplitter und ruiniert einen Zahn. Arbeiter B wählt eine Berner Zungenwurst, beisst auf einen Knorpel und erleidet das gleiche Schicksal. Bei wem kommt nun die Unfallversicherung für das Flicken des Zahns auf? Antwort: Nur bei A, denn nur er hat auf einen Fremdkörper gebissen, der normalerweise in der betreffenden Wurst nicht vorkommt, also ungewöhnlich ist. Ein «ungewöhnlicher äusserer Faktor» ist laut Gesetz Bedingung dafür, dass ein Unfall im rechtlichen Sinn vorliegt, für den die Unfallversicherung zahlt.

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