Seit dem 22. Februar 2012 bin ich stolzer Besitzer einer Fuji X-Pro1. Die Kamera besticht durch eine sehr solide Verarbeitung (wie bereits bei der Fuji X100 oder Fuji X10) mit einem Magnesium Gehäuse und einer guten Haptik. Die Bedienung erinnert stark an die Fuji X100. Ein Vergleich der Eigenschaften der beiden Kameras findet man hier. Obwohl das fix montierte Objektiv der Fuji X100 schon bestechend scharfe und kontrastreiche Bilder liefert, setzt die Fuji X-Pro1 mit den Wechselobjektiven (vor allem das 35mm 1:1,4) noch einen drauf.

Der neue „Q-Knopf“ auf der Rückseite der Kamera bietet einen raschen Überblick über die wichtigsten Funktionen. Es lassen sich bis zu 7 individuelle Konfigurationen speichern und rasch abrufen. Die Kamera verfügt – wie alle neueren Kameras – über eine Full-HD Videofunktion. Es fehlt eine Anschlussmöglichkeit für ein externes Mikrofon. Die Videofunktion steht sicher nicht im Zentrum der Funktionen der Kamera. Die Kamera hat im Gegensatz zur Fuji X100 oder FujimX10 keinen eingebauten Blitz. Es lassen sich aber diverse externe Blitzgeräte aufstecken. In den meisten Situationen ist der Einsatz eines Blitzes aber gar nicht notwendig. Jeder ambitionierte Hobbyfotograf wird sich schnell an die „old-School Bedienung“ gewöhnen.

Nicht zu vergessen sind auch die sehr natürliche Farbwiedergabe, die zusätzlichen „Filmsimulationen“ und eine sehr gute Performance bei hohen ISO Werten (siehe Beispiel hier mit ISO 25600 !!)

Das RAW Format der Fuji X-Pro1 kann noch nicht von allen Grafikprogrammen gelesen werden. Der Fujifilm RAW File Converter EX (eine abgespeckte Variante von Silkpyx) auf der CD funktioniert ganz gut. Die Kamera bietet auch eine sehr umfangreiche „in-Kamera Unwandlung“ der RAW Daten an. Einzig die Anpassung des Dynamic Range wollte mir nicht gelingen.

Weiter geht’s mit einem Vergleich der 3 im Moment verfügbaren Objektive für die Fuji X-Pro1. Alle Bilder vom selben Standort mit den selben Blenden-Einstellungen: 18mm35mm60mm

Die bei der FujiX100 schon eindrückliche Panoramafunktion ist natürlich auch ein Highlight der Fuji X-Pro1: