Bei den aktuellen digitalen Spiegelreflexkameras kommen verschiedene Sensoren zum Einsatz, die sich in Ihrer Grösse und in ihrem Aufbau unterscheiden. Wenn der Sensor 24x36mm (Grösse des klassischen Filmformats) misst, spricht man von einer „Vollformat Kamera“. Grosse Sensoren bieten eine sehr gute Bildqualität. In der zahnmedizinischen Fotografie ist es wichtig, dass man Aufnahmen aus einem gewissen Abstand vom Patienten schiessen kann, um so das Blitzlicht optimal steuern zu können. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, eine Kamera mit einem etwas kleineren Sensor (APS-C) einzusetzen, der zu einer Verlängerung der Brennweite führt. So wird aus einem 105mm Makro ein 150mm und der Arbeitsabstand entsprechend grösser. Die erreichte Bildqualität ist hierbei mehr als genügend gross.

Wie sieht es nun aber aus, wenn man mit einer Vollformat Kamera im DX-Modus (sprich mit einem Ausschnitt, der dem APS-C Sensor entspricht) Makroaufnahmen anfertigt? Man kann z.B. bei der Nikon D800 oder D600 das DX Format auswählen. Im Sucher erscheint ein Rahmen, der den entsprechenden Bildausschnitt anzeigt. Bei der Aufnahme hat man dadurch ein viel grösseres Blickfeld und die gewünschte Aufnahme lässt sich sehr einfach „komponieren“. Ein echter Vorteil. Interessant ist es, dass es beim Wechsel vom FX zum DX Format zu einer sichtbaren Veränderung der Perspektive kommt. Wenn Sie also eine Vollformat Kamera besitzen oder sich mit dem Gedanken tragen, siche eine solche anzuschaffen, versuchen Sie sich mit dem DX Format in der Makrofotografie. Es lohnt sich!

Vollformat Aufnahme

DX-Format Aufnahme