Die Gemeinsamkeiten von Autowaschanlagen und Zahnbürsten

Heute gibt es immer noch Autobesitzer, die am liebsten ihr Statussymbol von Hand waschen. Man findet im Internet dazu verschiedene Anleitungen, Tipps & Tricks. Die Mehrzahl der Autofahrer nutzt aber heutzutage doch lieber eine der vielen automatischen Waschanlagen. Diese haben sich nämlich über die Jahre immer weiter entwickelt – Es ist ein Mythos, dass die Bürsten der Waschanlagen den Autolack beschädigen, dazu ist dieser viel zu resistent. Doch was hat eine Waschanlage mit dem Thema Zähne putzen zu tun?

Autowaschanlage

In den 1980er Jahren kamen die ersten elektrischen Zahnbürsten auf den Markt. Diese für damals sehr innovativen Geräte hatten es aber zunächst alles andere als einfach. In den letzten 30 Jahren haben sich die elektrischen Zahnbürsten jedoch rasant weiterentwickelt. Heute gibt es sogar Zahnbürsten, wie die erste interaktive Zahnbürste SmartSeries von Oral-B, die sich mit einer App verbinden lassen. Diese kann vom Zahnarzt individuell programmiert werden und danach persönliche Putzanweisungen geben.

Diese Zahnbürste ist sicherlich der Ferrari unter den elektrischen Zahnbürsten. Was aber auch herkömmliche elektrische Zahnbürsten auszeichnet ist, dass sie heute als sicher und einfach in der Anwendung sowie effizienter als Handzahnbürsten gelten. Eine elektrische Zahnbürste von heute lässt sich also mit einer modernen Autowaschanlage vergleichen. Im Gegensatz zu dieser muss die Bürste dabei von Hand entlang der Zähne geführt werden, um so alle Zahnflächen zu reinigen. Zusammen mit den eingebauten Kontroll- und Sicherheitsmechanismen, wie einer visuellen Andruckkontrolle, einem akustischen Timer oder einer Bluetooth Verbindung zum Smartphone, wird das Zähneputzen zum Kinderspiel. Es ist aber auch hier wichtig, dass keine Zähne „vergessen“ werden. Zahnärzte empfehlen eine Putzdauer von zwei Minuten, die durch einen Timer eingehalten und kontrolliert werden kann. Je nach Vorlieben empfiehlt es sich eine Bürste mit rundem oder länglichem Kopf einzusetzen. Die runden Bürstenköpfe, mit oszillierend rotierender Technologie, – oder auch 3D Technologie genannt- führen eine dreidimensionale Bewegung durch und haben sich in verschiedenen Tests und wissenschaftlichen Studien als die effektivsten Helfer für die tägliche Mundhygiene erwiesen. Bis zu 40‘000 Pulsationen lockern die Beläge an, die dann durch die Rotationen der Bürste weggewischt werden. Ich persönlich kann tagtäglich in meiner Praxis feststellen, dass Patienten, die elektrische 3D-Zahnbürsten benutzen, ein besseres Putzresultat vorweisen als jene, welche herkömmliche Bürsten benutzen.

Zusätzlicher Vorteil der 3D- Zahnbürsten ist, dass der Hersteller diverse Bürstenköpfe für die individuelle und sanfte Mundpflege zur Verfügung stellt.

Angesichts verbreiteter Begriffe wie Schallzahnbürste, hydrodynamischer Effekt und Fernwirkung könnte man heutzutage beinahe meinen, das Zähneputzen sei eine gänzlich kontaktlose Angelegenheit. Tatsächlich ist es so, dass die durch die Schwingung von Borsten erzeugte Energie auch auf eine gewisse Distanz hinweg in den Zahnbelag (Biofilm, Plaque) übertragen werden kann. Entscheidend bleibt jedoch die mechanische Reinigung, um die Zähne vom Belag zu befreien. Dabei kommt es auf eine effektive und zugleich schonende Reinigungsweise an. In diesem Kontext haben sich elektrische Zahnbürsten mit 3D Putzsystem, im Gegensatz zur Schallzahnbürste, als besonders empfehlenswert erwiesen.

Hier kommen wir wieder zurück zur Autowaschanlage. Beim korrekten Zähneputzen erfolgt die „Vorwäsche“ in Form der Reinigung der Zahnzwischenräume mit Hilfe von Zahnseide und/oder Interdentalbürsten vor dem Einsatz der Zahnbürste.