Die Fotodokumentation in der Zahnheilkunde ist durch das gestiegene Ästhetikbewusstsein und die Aufgeklärtheit der Patienten, nicht nur in der Kieferorthopädie, zu einem elementaren Bestandteil der Befundaufnahme, Diagnostik und „last but not least“ zu einem Gradmesser des klinischen Behandlungserfolges geworden. Dabei dient sie neben der Veranschaulichung gegenüber dem Patienten auch der Beurteilung des eigenen Erfolges, einer Kontrolle der Langzeitstabilität und auch als wichtige Dokumentation für mögliche Gutachten.

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Da bei medizinischen Arbeitsabläufen eine Wiederholung misslungener Aufnahmen zu einem späteren Zeitpunkt oft unmöglich ist, ist die Wahl der Ausrüstung von besonderer Bedeutung. schließlich stehen an vorderster stelle Detailgenauigkeit und Reproduzierbarkeit. Die Hauptproblematik in der dentalen Fotografie liegt jedoch in erster Linie im erschwerten Zugang zum Objekt. Des Weiteren hat der Fotograf mit der Ausleuchtung, perspektivischen Verzeichnungen und der Standardisierung zu kämpfen. Bei der Fotografie erschweren vor allem Reflexionen, ein oft zu geringer Kontrast und eine eingeschränkte Schärfentiefe das erreichen des optimalen Ergebnisses.

Diese Voraussetzungen machen es notwendig, gewisse Anforderungen sowohl an die technische Ausrüstung als auch an einen entsprechenden Umgang zu stellen. Die Kleinbildspiegelreflexkamera, sogenannte 35-mm-DsLR-kameras (digital single lens reflex), eignen sich daher am besten für die medizinische Fotografie und Dokumentation.

Lesen Sie den ganzen Beitrag aus Wedent (Quintessenz) März 2015