Der Breitbandausbau ist in Deutschland längst noch nicht so weit fortgeschritten, dass alle Bürger davon profitieren. Vor allem in ländlichen Gebieten können die vorhandenen Down- und Uploadgeschwindigkeiten nicht mit der rasanten Entwicklung des Internets mithalten. Wenn Ihr DSL-Anschluss zu langsam ist, könnte LTE eine gute Alternative für Sie sein.

Was ist LTE?
LTE ist die vierte Generation des mobilen Internets und wurde ursprünglich für die Verwendung mit dem Smartphone oder Tablet entwickelt. Doch immer mehr Netzanbieter vermarkten LTE jetzt auch als Netzanschluss für zu Hause. Es bietet eine Hochgeschwindigkeitsverbindung mit bis zu 100 Mbit/s im Downstream, sodass Streaming und Online-Rollenspiele in den meisten Fällen problemlos laufen dürften. Damit stellt es eine gute Alternative zu herkömmlichen Internetverbindungen für zu Hause dar.

Die Voraussetzungen
Allerdings ist LTE längst nicht überall verfügbar. Vor einem Vertragsabschluss sollten Sie die Netzabdeckung des Anbieters prüfen. Zudem muss ein geeigneter LTE-fähiger Router anschafft werden. Während sich die neusten Smartphone-Modelle ohne externes Gerät in das LTE-Netz einwählen können, benötigen PCs und Laptops in der Regel einen Router. Beachten Sie außerdem, dass es sich bei LTE um ein sogenanntes Shared-Medium handelt. Je mehr Nutzer sich im LTE-Netz befinden, desto langsamer ist die Verbindung.

Begrenztes Datenvolumen
Darüber hinaus müssen Sie sich, ähnlich wie beim Smartphone, mit einem begrenzten Datenvolumen zufriedengeben. Sobald es aufgebraucht ist, steht Ihnen nur noch die langsamere GPRS-Verbindung zur Verfügung, wie sie auf http://www.breitbandprofis.com nachlesen können. Für endloses Streamen ist diese Variante also weniger geeignet. Wer das Internet aber nur zum Surfen nutzt, kann von der Geschwindigkeit profitieren.

Autor: Alexander Fuchs (breitbandprofis.com)